Freunde
Es ist toll, gute Freunde zu haben. Und wunderbar, eine beste Freundin zu haben, die einem sehr nahe ist. Es ist schöne, gute Zeiten miteinander zu verleben und zu teilen und es ist genauso wichtig, auch in schlechten Zeiten füreinander da zu sein. Aber genau in diesen schlechten Zeiten, wenn es einem mal wirklich nicht gut geht, dann kommt eine Frage auf, die ich mir schon öfter gestellt habe: Wie weit darf man als Freundin gehen, was darf man sagen, wie sehr darf man versuchen, dem Anderen begreiflich zu machen, dass man z.B. die Richtung, die der Freund/die Freundin eingeschlagen hat, für falsch hält? Oder die Art und Weise, mit verschiedenen Dingen umzugehen? Nicht falsch im Sinne von "der Andere hat keine Ahnung" - sondern falsch im Sinne von "destruktiv", "sich selbst schadend/das Leben schwer machend". Wie sehr darf man sich einmischen, ohne zu riskieren, dass sich der Freund/die Freundin nachher zurückzieht, weil er/sie sich unverstanden fühlt? Oder bedrängt? Für mich sind solche Situationen manchmal nicht einfach, weil es mich auch belastet, wenn es einem Menschen, der mir sehr nahe steht, schlecht geht. Und ich nicht einfach nur dabei zu sehen kann. Vielleicht bin ich zu sensibel? Vielleicht will ich oft zu sehr helfen? Aber vielleicht muss ich es lernen, mich ab einem gewissen Punkt komplett raus zu halten und das Problem-Thema aussen vor zu lassen...?! Das könnte aber wiederum irgendwann auch als Desinteresse ausgelegt werden, wer weiß?
Ich möchte einfach nur nichts falsch machen.
Ich möchte einfach nur nichts falsch machen.
Susan_ - 26. Mai, 11:53
